Ein-Personen-Unternehmen in Niederösterreich
Logo
Ein-Personen-Unternehmen in Niederösterreich
Logo
Bild 2

Wer bremst mich eigentlich?

Wenn im Business plötzlich die innere Handbremse gezogen wird.

Du kennst bestimmt auch diesen Moment in deinem Unternehmeralltag: Du hast eine gute Idee für einen Social-Media-Post, ein neues Angebot oder vielleicht sogar eine Preiserhöhung umzusetzen. Eigentlich ist alles vorbereitet. Du müsstest nur noch auf „Veröffentlichen“ klicken.

Und genau dann meldet sich eine Stimme im Kopf: „Ist das wirklich gut genug?“, „Andere können das besser.“ oder „Vielleicht ist das zu viel.“
Aus der guten Idee wird Unsicherheit – und manchmal bleibt sie am Ende ganz liegen.

Genau um diese unsichtbaren Bremsen im Business ging es im „Wir sind 1“-Live-Training mit Martina Schubert von Gedankenordnen.


Motivation ist selten das Problem

Die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer haben Ideen, Visionen und den Wunsch, etwas aufzubauen. Zweifel entstehen oft kurz vor wichtigen Schritten – etwa vor einem Verkaufsgespräch, einem Post oder einer notwendigen Preiserhöhung.

Dabei gilt: Gedanken sind keine Fakten.
Viele davon sind alte Überzeugungen, die wir irgendwann gelernt haben – zum Beispiel vorsichtig zu sein oder nicht zu sehr aufzufallen. Diese sogenannten Glaubenssätze laufen im Hintergrund weiter, besonders wenn wir sichtbar werden wollen.

Die Stimmen im Kopf

In uns wirken oft verschiedene „Rollen“, fast wie ein kleines Team im Kopf:

  • die Perfektionistin, die alles fehlerfrei machen will
  • der Zweifler, der Entscheidungen hinterfragt
  • die Strategin, die alles planen möchte
  • der Optimist, der an die Idee glaubt
  • oder die Macherin, die einfach loslegt

Problematisch wird es erst, wenn einzelne Stimmen zu dominant werden, wie etwa der Perfektionist, der erst startet, wenn alles perfekt ist.

Die entscheidende Frage lautet also: Wer sitzt gerade am Steuer meines Business?


Unser Gehirn filtert Realität

Ein Teil unseres Gehirns – das sogenannte retikuläre Aktivierungssystem – entscheidet, welche Informationen wir überhaupt wahrnehmen.

Wenn wir glauben: „Ich bin nicht gut im Verkaufen“, wird unser Gehirn genau diese Situationen finden, die das auch bestätigen.
Wenn wir denken: „Ich darf sichtbar sein“, entdecken wir plötzlich Chancen und Möglichkeiten, die vorher unsichtbar waren.

Die Realität bleibt gleich – nur der Filter verändert sich.


Von Antreibern zu Unterstützern

Die gute Nachricht: Unsere inneren Stimmen müssen nicht verschwinden. Sie können sogar hilfreich sein – wenn wir bewusst mit ihnen umgehen.

Hilfreich sind sogenannte Erlaubersätze, zum Beispiel:

  • Ich darf Fehler machen – daraus lerne ich.
  • Ich darf erfolgreich sein – daran wachse ich.
  • Ich darf Pausen machen – sie geben mir Kraft.
  • Ich darf sichtbar sein.

Fazit

Viele Herausforderungen im Business wirken zunächst äußerlich – Markt, Konkurrenz oder Zeitdruck.

Doch oft sitzt die größte Bremse im eigenen Kopf.
Wer seine Glaubenssätze hinterfragt und die inneren Stimmen bewusst wahrnimmt, gewinnt Klarheit, Mut und neue Handlungsspielräume.

Denn nicht Motivation bringt uns weiter – sondern das Bewusstsein darüber, wer in unserem Kopf gerade das Steuer übernommen hat.

Brauchst du Unterstützung dabei deine Gedanken zu ordnen? Zögere nicht und kontaktiere Martina -> info@gedankenordnen.at 

Du hast das Live-Training verpasst? HIER geht's zur Videoaufzeichnung:

 

Autor: Silke Hornof

 

Profil teilen
3786
Martina Schubert
www.gedankenordnen.at
Zum Profil
Weitere Beiträge