Michael Stubbings

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Mehr auf sich hören und spüren hält fit

Ich reserviere mir Auszeiten als Termin im Kalender.

Frisch vom Jakobsweg zurück war es ein Schock für mich zu sehen, wie gestresst die Menschen in unserem Land wirken. Ein dauerndes auf die Uhr schauen, mit nervösem Blick am Bankschalter stehen und schnell noch währenddessen die E-Mails am Smartphone lesen. Diese mit fortschreitender Technologie Platz greifende Beschleunigung hat ihren Preis. Wir verlieren uns selbst immer mehr aus dem Blick. Eine Überforderung und Sinnentleerung breitet sich aus. Das betrifft natürlich auch in besonderem Maße uns als EPU. Alles selbst, alles ständig. Das geht genau solange gut, bis wir uns unwohl fühlen und in weiterer Folge körperlich oder psychisch krank werden. Dann werden wir ins Bett und somit zur Ruhe gezwungen. Glücklich ist der Mensch, der erkennt, dass dies eine Chance darstellt, über sich selbst und sein Tun nachzudenken. Wir leiden heute nämlich an einer Schwäche und diese heißt: Prophylaxe, also Vorbeugung.

Auf sich hören und spüren

Wer sich schon einmal eine ent-spannende Auszeit gegönnt hat, weiß was ich meine. Wir stellen wieder einen Kontakt mit unserem lnneren her. Mit unserer inneren Stimme, die uns so wertvolle Hinweise geben kann und gehört werden will. Diese Stimme ist für die meisten Menschen nur hörbar, wenn sie in Ruhe sind. Außerdem fangen wir wieder an unseren Körper zu spüren, der im geschäftigen Treiben des Alltags nur ein unbeachteter Bewegungsapparat ist.

Was kann ich tun?

Steige aktiv und eigenverantwortlich regelmäßig aus dem Hamsterrad aus. Damit meine ich nicht Beine hoch und Fernseher an. Dies dient lediglich der Zerstreuung. Meine Tipps:

  • Schaffe dir Momente der Einkehr und der Ruhe. Schalte doch Handy, Radio und Fernseher einfach mal ab. Die plötzliche Stille mag ungewohnt sein, doch lass diese offen zu. Dinge aus deinem Inneren werden sich melden, wenn du in den Himmel, in eine Kerze oder ganz einfach in die Natur schaust und es zulässt. Das ist nicht unproduktiv, sondern essentiell wichtig für uns.
  • Lebe, solltest du einen haben, deinen Glauben.
  • Eine gute Methode ist auch zu gehen. Gehen bewegt. Am besten in der Natur. ln Stille. Komm wieder bei dir an und spüre, was du brauchst und möchtest. Aber geh nicht, um auf gute Gedanken für dein Business zu kommen, sondern um diese loszulassen. Du wirst bemerken, dass sich das gut anfühlt und neue Kraft bringt durch wiedergewonnene Zentrierung.
  • Mir persönlich hilft es Auszeiten im Kalender zu reservieren und damit den Tag oder die Stunden frei zu halten.
  • Mit etwas Mut kannst du dann wertvolle Veränderungen, die du erspürt oder „ergangen“ hast, in dein Leben bringen, die dich innerlich zufriedener sein lassen. Schaffst du das, wird sich auch deine Unternehmung gut entwickeln. Wenn das kein Ziel ist?

Michael Stubbings ist seit vielen Jahren mit seiner Firma „Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung“ in Niederösterreich und Wien als psychologischer Berater, Coach und Supervisor rund um alle Themen des „Mensch-seins“ tätig. Besonders wichtig sind ihm die Themen Sinn, Ethik und Spiritualität. Mehr auf stubbings.at

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