Durchgeführt im Zeitraum 21.-30. Juni 2016

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Ergebnisse der EPU-Sommerumfrage und Entspannungs-Tipps

EPU sind selbst die Kraftquelle Ihres Unternehmens!

Endlich Sommer! Viele denken an Sonne, Sommergefühle oder Abkühlung im See. Woran denken die Ein-Personen-Unternehmen in Niederösterreich? Was haben sie im Sommer vor? Wir haben ihnen fünf Fragen zu ihren Plänen für die wärmsten Monate im Jahr gestellt. Hier erfährst du ob sie die Füße in den Sand stecken oder gerade jetzt ihr Unternehmen weiter vorantreiben.

  1. Frage: Was machst du diesen Sommer? Download (3)

  2. Frage: Wieviele Tage nimmst du dir frei? Download (4)

  3. Frage: Wie ist dein Unternehmen im Sommer ausgelastet? Download (5)

  4. Frage: Wie organisierst du deinen Urlaub? Download (6)

  5. Frage: Fällt es dir schwer als EPU auf Urlaub zu gehen? Download (7)

Das Ergebnis zeigt, dass sich die Mehrheit der Befragten (44 %) auch mal erlaubt Urlaub zu machen! Dieser Urlaub wird meist bei unveränderter Auftragslage hauptsächlich fix eingeplant. Diesen EPU fällt es eher leicht auf Urlaub zu gehen und das meist länger als eine Woche. Jene dagegen, die sich bei Frage 1 für „Arbeiten“ entschieden haben (39 % der Befragten), nehmen sich überwiegend einzelne Tage frei – nämlich wenn es ihre Zeit zulässt. Die Auftragslage ist auch hier im Sommer großteils unverändert, aber im Unterschied zu den „Urlaubern“ fällt es ihnen generell schwer auf Urlaub zu gehen. Die EPU, die sich im Sommer über eine erhöhte Nachfrage freuen können, planen großteils trotzdem fix einen Urlaub, auch wenn es ihnen der Nachfrage entsprechend schwer fällt. Der Urlaub fällt dabei kurz aus. Nur ein geringer Teil der Befragten gibt im Sommer einer Weiterbildung gegenüber Urlaub oder Arbeit den Vorzug.

Die Umfrage wurde im Zeitraum 21. – 30. Juni 2016 durchgeführt, über 150 EPU aus Niederösterreich haben teilgenommen.

Gehörst du zu denen, die sich bei Frage 1 für Arbeit entschieden haben / entscheiden würden?

Dann haben wir hier noch ein paar Ratschläge der Entspannungs- und Burnout-Prophylaxetrainerin, DI (FH) Carina Gloss (die übrigens aus eine EPU ist), zum Thema Urlaub:

„Es ist definitiv wichtig, besonders auch für Ein-Personen-Unternehmerinnen und –Unternehmer, sich Urlaub zu gönnen und sich Erholung auch länger am Stück zu erlauben. Mit einem Irrglauben muss aber aufgeräumt werden: Man kann mit einem Sommerurlaub von 1-2 Wochen nicht alles an Erholung nachholen, wofür man sich das restliche Jahr keine Zeit genommen hat. Wer so mit seiner Energiebilanz umgeht, muss damit rechnen, dass er im Urlaub besonders müde oder sogar krank sein könnte. Denn wenn die Anspannung nachlässt, fährt auch das Immunsystem herunter um sich zu erholen. Wichtig ist sich zu fragen, wie man sich selbst am besten erholt. Und die Antwort darauf ist sehr individuell. Das kann beim Zeitverbringen mit der Familie, bei einigen schönen Stunden im eigenen Garten oder vielleicht bei einer schönen Reise sein. Wenn Urlaub Spaß macht, wenn man dabei am besten Energie tankt, dann wunderbar! Ich empfehle den eigenen Energietopf regelmäßig zu überprüfen: jeden Tag sollte man sich fragen, wie voll oder leer er im Moment ist und ihn bei Bedarf mit Energie füllen. Denn: Herausforderungen können mit einem vollen Energietopf besser gemeistert werden. Jenen, denen es schwer fällt auf Urlaub zu gehen und loszulassen, will ich folgendes raten: Sie sind die Kraftquelle Ihres Unternehmens, man könnte auch sagen der Motor. Tanken Sie rechtzeitig und immer wieder Kraft. Sagen Sie Ihren KundInnen und KlientInnenen deshalb ganz klar und mit Freude wann Sie auf Urlaub sind. Sie werden sehen: sie haben absolutes Verständnis! Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihren Urlaub besser im Detail planen oder eher auf sich zukommen lassen sollen, damit er möglichst entspannend ist, will ich Ihnen auch hier mitgeben: Fragen Sie sich, womit es Ihnen persönlich besser geht. Und erlauben Sie sich auch mal, nichts zu tun. In diesem Sinn wünsch ich Ihnen einen erholsamen Sommer 2016!"

Hier geht's zum Portrait von Carina!