Manuela, Team WIRSIND1

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1. Einfach, 2. Vorbereitet, 3. Geübt: Der perfekte Pitch!

Eine perfekte Präsentation - geht das?

Das eigene Unternehmen, die eigene Idee – und damit ganz sich selbst zu „präsentieren“ ist für ein EPU zentraler Bestandteil des täglichen Lebens: Ob bei einem Gespräch in der Bank, vor Kundinnen und Kunden – oder vielleicht sogar auch vor potentiellen Investorinnen/Investoren.

Was sagt denn unser Experte im „Pitching“ (Kurzpräsentation), Daniel Cronin zum Thema „Präsentieren Sie in 2 Minuten Ihr Unternehmen“? Wir haben ihn befragt:

WIRSIND1: Daniel, du bist - selbst seit Jahren Unternehmer - hast als Moderator bei der Puls 4 Show „2 Minuten, 2 Millionen“ gesehen, wie Ideen überzeugen wollen und dann konnten - stellst dein Experten-Wissen bei Vorträgen und Workshops zur Verfügung Das „Pitchen“, also das Überzeugen von potentiellen InvestorInnen und KundInnen in kurzer Zeit, ist mittlerweile ein Wort, das in aller Munde ist. Was sind denn für dich die wichtigsten Erkenntnisse beim Pitchen?

DANIEL CRONIN: Ich würde sagen, es sind drei Dinge, dich mir als die Wichtigsten erscheinen. #1: Sei einfach! Es liegt in der Einfachheit. Man muss lernen, wie man seine eigene Unternehmung möglichst prägnant und einfach erklären kann. Und das möglichst in unter 20 Sekunden. Das Ziel ist, das die andere Person nicht nur die Unternehmung/Idee begreift, sondern idealer weise auch anderen davon berichten kann.

#2: Sei vorbereitet! Man sollte wissen, wer der Gegenüber ist. Welchen Bedarf hat diese Person? Wie kann ich entsprechend meine Wortwahl und Präsentation darauf ausrichten? Einerseits ist gute Vorbereitung gefragt, andererseits sollte man auch einfach zuhören und den gegenüber auch reden lassen.

#3: Übe! Ebenfalls unerlässlich: Übung! Wenn es bei anderen einfach aussieht, steckt garantiert enorm viel Übung dahinter! Geübte Speaker gehen immer vorher nochmals ihre Präsentationen durch, auch wenn sie diese schon dutzende Male gehalten habe. Sie testen die Beamer, probieren Videos aus und probieren alle Eventualitäten auszuschließen. Und noch ein Nachtrag: Immer ein Plan-B bereithalten! Denn: Wenn einmal etwas nicht so funktioniert wie geplant, sollte sich auch ohne Powerpoint oder sonstige Hilfen gut präsentieren können, alle diese Dinge sind bloße Unterstützung!

WIRSIND1: Danke Daniel!